Casilde. Spanische Legende ― Uhland
Charade [Auflösung: Derwisch] ― Hell
Das Versprechen ― Moriz
Der Demant ― Bruno
Der Derwisch und der Pascha ― A. v. H.
Der Vezier [erste Fassung] ― Geib
Die türkische Musik ― Lang
Gesang vom Morgenlande ― Chézy
Ikrimach an sein Heer (Orientalisches Lied) ― Julius (= Karl Geib)
Kalid und Vala. Eine Mohrenballade [erste Fassung] ― Maler Müller
Nuschirwan ― Welleba
Romanze ― D.
Scheik Ali ― Der Einsiedler auf den Alpen
Ximene und der Cid. Spanische Romanze ― Schreiber
Zyklen
- Aus dem Zyklus Al-manah. Ein arabisches Neujahrsgeschenk ― Hammer
Der Beduine ― Hammer
Die Cypresse ― Hammer [darin u.a. thematisiert die Geschichte von Medschnun und Leila]
Übersetzungen
Die Karawanserie ― Freie poetische Bearbeitung einer englischen Erzählung ∣ Keßler
Dunois — Nach dem Französischen ∣ Treitschke
Kontexte

- Anekdoten von Al Hejaj ― K. Hahn [
MDZ]
Incipit
In Arabien war, nach dem Anfange des 7ten Jahrhunderts unserer Zeitrechnung, durch Muhammed ein neues Reich gegründet worden, dessen Oberhaupt zugleich als Oberpriester die Gewissen beherrschte . . . Einhundert Jahr nach Stiftung des Islams (oder der Glaubenslehre des Muhammed) war Abdelmalek Kalif. Er hatte einen Theil seines Ansehens einem tapfern Heerführer, Al Hejaj, zu verdanken, und ernannte diesen in der Folge zum Statthalter über Irak, eine Landschaft Asiens . . .
- Der Blinde, oder die Strafe der Habsucht. Ein Mährchen der Scheherazade ― Friedrich Chr. Weisser [
MDZ]
Incipit
Der große Kalif, Harun Alraschid, befand sich in seiner eigenen Gesellschaft, ohne sich, wie es schien, sonderlich in ihr zu gefallen. Sein Blick war bis zum Finstern ernsthaft; er senkte ihn zur Erde, und in jeder Miene bemerkte man die deutlichsten Kennzeichen des Mißbehagens. In diesem Augenblicke trat der Großvezier Giafar herein, und stellte ich, wie gewöhnlich, ihm gegenüber . . .
- Der Derwisch ― Stanislas de Boufflers, aus dem Französischen [
Hathi]
Incipit
Es war unter der Regierung des Sultans Akbar, dessen Namen dem Andenken der Menschen immer theuer bleiben sollte. ― Akbar galt für den unternehmendsten Krieger und theilnehmendsten Überwinder. Niemals fürchtete er einen Feind, wies er einen Bittenden zurück. Er war gerecht, großmüthig, tolerant und leutselig. Alle Tugenden bewarben sich um den Besitz seines großen Herzens . . .
- Der Franke in Egypten oder: der Paradießvogel. Eine morgenländische Erzählung ― Gustav Borgmann [
Národní knihovna ČR]
Incipit
Der Kapitain Wallmout ging eines Tages die Strassen von Rosette auf und nieder, dann wandte er sich gegen das Ufer des Kanals, der bei dieser Stadt aus dem Nil vorbeifließt. Er kam vor das Thor in eine anmuthige Gegend. Eine balsamische Luft wehte ihn an, ein reiner Himmel blinkte über ihm, Tamarinden, Sikomoren, Datten und Pomeranzen-Bäume bildeten in dichten Aesten verschlungen einen lieblichen Schatten, und dehnten sich längs dem Ufer des Nilkanals . . .
- Der Gefangene (Eine morgenländische Anekdote) ― Wilh. Adolf Lindau [Beiträge zur Belehrung und Unterhaltung] [Aus dem Französischen, nach Adrien de Sarrazin] Wiederabdruck 1812: [
MDZ]
Incipit
Der Khalife Almansor war im Kriege mit dem Könige von Persien. Er brauchte zu einer wichtigen geheimen Unternehmung einen Mann von Muth und Ehrgefühl, auf welchen er unbegränztes Vertrauen setzen konnte. Der ganze Erfolg des Krieges hing von dieser Unternehmung ab, und der geringste Verrath konnte alles verderben. Schon seit acht Tagen war Almansor unschlüssig, auf wen er seine Wahl sollte fallen lassen . . .
- Der Schneiderlehrling ― Spiker
Incipit
Kalaun, Sultan von Aegypten, hatte zwei Söhne. Als er einst über die Unbeständigkeit des Glücks nachdachte, das Prinzen so gut als andern Menschenkindern mitspielt, beschloß er, den jüngsten seiner Söhne, Maliknasir, ein Handwerk lernen zu lassen, das ihm im Nothfall als Hülfsquelle dienen könne. Er brachte ihn zu dem berühmtesten Schneider von Cairo . . .
- Der Weg zur Genügsamkeit. Eine morgenländische Erzählung ― -r- [
MDZ]
Incipit
In Arabiens glücklichen Gefilden lebte Alimek, ein friedlicher Hirte; in frommer Einfalt und kindlichem Glauben weidete er die muntern Heerden, die von Triften zu Triften irrten. Einst als er ermattet am Fuß des Gebirgs niedersank, da gewahrte er eine Felsengrotte von Bäumen und dichtem Gesträuch umzäunt . . .
- Die Diamanten ― Wilh. Adolf Lindau [
MDZ]. In späteren Jahren udT »Die Demantringe« gedruckt.
Incipit
Der Khalif Almansor war der niedrigen Schmeicheleien seiner Günstlinge müde, und sehnte sich nach einem treuen Freunde, der den Muth hätte, ihm die Wahrheit zu sagen. Aber wo sollte er ihn finden? Wie sollte er Wahrheit von Lüge unterscheiden, wo derjenige, welcher redet, so viele Vortheile von der Lüge erwarten kann? Nach langem Sinnen glaubte er endlich ein gutes Mittel gefunden zu haben. Es lebte in Bagdad ein Mann, Namens Elaim, der ein Buch über die Pflichten der Fürsten geschrieben hatte . . .
- Die Gefahr der Großmuth. Eine persische Novelle ― [
MDZ]
Incipit
Artaxerxes hatte das persische Reich wieder erobert, und genoß in der Pracht seines Hofes die Früchte der sauer errungenen Siege. Auch seine Großen waren durch die Beute der langen Kriege reich geworden, und stellten oft die Herrlichkeit ihres Königs auf eine, diese selbst beschwerliche, Weise dar. Am hervorstechendsten geschah dieß durch seinen Seneschall, Ariobarzanes, welcher in Pracht und Geschmack den ganzen übrigen Adel Persiens verdunkelte . . .
- Die neun Bildsäulen. Ein Mährchen der Scheherazade ― Friedrich Chr. Weisser [
MDZ]
Incipit
Der König von Bassora war mit allem gesegnet, nur nicht mit dem, was oft, und besonders bei sonst wenig gesegneten Leuten das Gegentheil des Segens zu seyn pflegt, mit Kindern. Aber gerade, weil ihm dieser Segen versagt war, legte er ihm einen desto größern Werth bey, und verlangte ihn desto hartnäckiger . . .
- Ferdinand und Elzire (Novelle) ― K. Hadermann
Incipit
In Andalusiens lachenden Fluren, längs dem Mittelmeere und dem Guadalquivir hin, blühte das mächtige Khalifat der kriegerischen Mauren. Die christlichen Westgothen waren nach tausend fruchtlosen Kämpfen aus dem heitern Süden in den rauhern Norden des Landes gedrükt worden . . .
NACHSCHRIFT DES AUTORS. Diese artige Romanze ist der Stoff der vorstehenden Novelle, den ich natürlich willkürlich behandelte. Sie steht in Florians Gonzalvo von Cordova, oder die Wiedereroberung von Granada: . . . Der Felsen der beiden Liebenden. Eine Romanze
- Großmuth und Vertrauen ― M* [
MDZ]
Incipit
Osman, einer der ersten Staatsmänner und Feldherren, die das türkische Reich im siebzehnten Jahrhundert besaß, ward 1608 vom Sultan an den Bascha von Kahira gesandt. Er reiste zu Lande bis Saide, wo er, aus Furcht vor den Arabern, welche in den angrenzenden Gebieten Reisende und Karavanan plünderten, an Bord eines türkischen Schiffes gieng, das nach Damiette segelte. Nach kurzer Fahrt trafen sie einen überlegenen spanischen Kaper, der sie angriff . . .
- Hero und Leander, in der Sage dreier Völker und Zeit-Alter wiederhohlt ― [
MDZ]
Incipit
Jedermann kennt die unglückliche Liebe von Hero und Leander, wie sie uns von den griechischen Dichtern erzählt wird . . . Die Türken, welche sich wenig um griechische Dichtkunst bekümmern, wissen nichts von Hero und Leander, erzählen aber von den Ruinen des Thurms, worin jene ihren Freund beglückte, eine Geschichte, die offenbar aus der griechischen Begebenheit entstanden, aber ganz in den orientalischen Geist eingetaucht ist . . .
- Mirza’s Erscheinung ― H- [
MDZ] [Üb. aus dem Englischen, nach Joseph Addisons »«The Vision of Mirza (1711)]. In späteren Jahren udT »Mirza’s Vision« gedruckt.
Incipit
Am fünften Tage des Monden, den ich, nach der Gewohnheit meiner Voreltern, jederzeit heilig halte, bestieg ich, nachdem ich mich gewaschen und meine Morgenandacht verrichtet hatte, die erhabenen Hügel von Bagdad, um den Rest des Tages im Nachdenken und Gebet zuzubringen . . .
- Saladin und Turelli. Eine historische Sage aus den Zeiten der Kreuzzüge ― F. R. Lenke [
MDZ]
Incipit
Saladin, oder eigentlich Salaheddin, war einer der größten Eroberer des zwölften Jahrhunderts, und spielte in der Geschichte der Kreuzzüge eine wichtige Rolle. Er eroberte Syrien, Arabien, Persien, Mesopotamien und ging endlich auf Jerusalem los, um diese Stadt den Christen, welche sie im Jahre 1099 erobert hatten, wieder zu entreißen . . .
- Sultan Selims I. Ahnungen und Träume ― Karl Stein
Incipit
Die Weltgeschichte ist eine General-Charte, die nur das Große in derben Umrissen zeigt, und so manchen interessanten Zug, der nicht geradezu eine Revolution veranlaßt oder bewirkt hat, als klein und unbedeutend verwirft. Und doch hat das sogenannte Kleine oft wesentliche Bedeutung. So erzählt die Geschichte von dem Sultan Selim I. . . .
- Tausend und Ein Tag oder Die Märchen der Solimena ― Neu verdeutscht von Bonaventura [= Wolfgang Adolph Gerle] (Aus dem Französischen), Bände 1-4
- Teil 1 [
Národní knihovna ČR]: Abul Kasem von Basra, der Freygebige ― Die Hirschkuh, oder König Ruzvanschad und die Königinn der Geister ― Geschichte des jungen Königs von Thebet und der Prinzessinn der Naimanen ― Kuluf und die schöne Dilara oder der Hulla von Samarkande - Teil 2 [
Národní knihovna ČR]: Prinz Kalaf und Turandot, Prinzessinn von China ― Geschichte des Prinzen Fadlallah, Sohn des Bin-Ortoc, Königs von Musel - Teil 3 [
Národní knihovna ČR]: König Bedreddin Lolo, und sein Vezier Atalmule, mit dem Beinamen der traurige Vezier ― Geschichte des Atalmule, mit dem Beinahmen: der traurige Vezier und der Prinzessinn Zelica Beghume ― Geschichte des Prinzen Seyf el-Mulouk - Teil 4 [
Národní knihovna ČR]: Malek und die Prinzessin Schirine ― Geschichte des Königs Hormoz, genannt der König ohne Kummer ― Geschichte des Avicenna
- Teil 1 [

- Der Cid. Trauerspiel in fünf Akten nach Peter Corneille von Ernst, Grafen von Benzel-Sternau [
MDZ] ― Einzelne Szenen im Vorabdruck 1811:
MDZ ― Deutsche Ausgabe von Corneilles Cid in der Übertragung von Malwine Gräfin Maltzan, Reclam 1931:
FU Berlin
Schauplatz
Der Schauplatz ist in Sevilla
Personen (Auswahl)
Don Fernando, König von Kastilien/ Donna Urraca, Infantinn von Kastilien / Don Diego / Don Sancho / Don Gomez, Graf von Gormas / Chimene, des Grafen Tochter

- Abu Hassan. Singspiel in einem Aufzuge von Hiemer. In Musik gesetzt von C. M. v. Weber ― UA München, Juni 1811 [
MDZ] ― Klavierauszug 1819:
BLB Karlsruhe ― Textbuch 1895:
BLB Karlsruhe
Schauplatz
Die Handlung geht in Bagdad vor
Personen
Der Kalif / Zobeide, seine Gemahlin / Abu Hassan, Liebling des Kalifen / Fatime, seine Gattin / Mesrur, Oberkämmerling / Zemrud, Zobeidens Amme / Omar, ein Wechsler

