Das Band. Romanze [erste Fassung] ― Tiedge
Das Zauberband [zweite, überarbeitete Fassung von »Das Band«, 1812] ― Tiedge
Der Becher mit Wasser. Eine orientalische Erzählung ― J[ulius, = Karl Geib]
Der kranke König, oder: Das Hemd des Glücklichen (Ein Märchen) ― Castelli
Der Soldat und der Muselmann, während der Schlacht bey Martinesti ― Rauch
Der Tochter Treue. Ballade ― Schwabe
Harum [!] Alraschid Kalif von Bagdad oder der Sturz der Barmeziden ― Rauch
Muselmännische Gerechtigkeitspflege ― Rauch
Schluß-Skizze eines Briefes, des Grafen von Boneval aus der Türkey, an seinen Bruder in Frankreich ― Rauch
Sultan und Derwisch ― Haug
Zandiar ― Rauch
Zyklen
- Aus dem Ritterroman Der Zauberring ― Fouqué
Übersetzungen
Der Feuerkönig ― Aus dem Englischen ∣ Rupprecht- Aus den »Orientalischen Eklogen« [Gesamttext als PDF
] ― Rupprecht
Abra oder die georgische Sultaninn ― Aus dem Englischen ∣ Rupprecht
Agib und Secander, oder die Flüchtigen ― Aus dem Englischen ∣ Rupprecht
Hassan oder der Kamehltreiber ― Aus dem Englischen ∣ Rupprecht
Selim oder des Schäfers Moral ― Aus dem Englischen ∣ Rupprecht
Kontexte

- Abentheuer eines jungen Kalenders. Mährchen der Tataren. Aus tausend und einer Viertelstunde ― [
Národní knihovna ČR]
Incipit
Meine Mutter, denn meinen Vater habe ich nicht gekannt, da er in meiner frühesten Jugend starb, lebte bei Schiras in einem Dorfe, und handelte da mit Milch, Butter und Käse, welche sie von ihrer eigenen Heerde erzeugte, und mit welchen Produkten sie mich zum Verkauf in die Stadt schickte. Es mochten ohngefähr zwei Jahre vergangen seyn, daß ich dieß Geschäft meiner Mutter besorgte, als eine Gesellschaft von indischen Komödianten . . . nach Schiras kam . . .
- Almet und der Fremdling. Eine morgenländische Erzählung ― H. [
MDZ] [Übersetzung aus dem Englischen; eine dt. Fassung erschien bereits 1776 als 52stes Stück in Band 2 von Der Abentheurer, udT »Der Werth des Lebens wird von Hoffnung und Furcht bestimmt, und hängt daher von dem Willen ab; eine morgenländische Geschichte«]. Im selben Jahr (1812) auch im Altenburgischen Wochenblatt udT »Almet und der Fremdling, oder Hoffnung und Furcht bestimmen den Werth des Lebens«.
Incipit
Als Almet, der Derwisch, welcher die heilige Lampe im Grabe der Propheten bewachte, einst von seiner Morgenandacht, die er an der Pforte des Tempels mit nach Osten gewendetem Körper und zur Erde gebeugter Stirn verrichtet hatte, sich erhob, sah er einen Mann in prächtigem Gewande, und von einem großen Gefolge begleitet . . .
Incipit
Der Sohn eines so reichen als geizigen Vaters lag gefährlich krank; die Freunde des Vaters riethen ihm, einige Schafe zu schlachten und sie unter die Armen zu vertheilen oder wenigstens einige Kapitel des Korans zu lesen. »Ich will lieber den Koran lesen,« sagte der Vater; »das heilige Buch habe ich bei mir, meine Heerden aber sind weit entfernt.« . . .
- Anekdoten ― [
ANNO]
Incipit Nr. 2
Ein Sultan hatte mit vielen Kosten einen Palast erbauen lassen. Als dieser fertig war, führte er seinen ganzen Hof hin, um ihnen das prachtvolle Gebäude zu zeigen. Da man nun die Schönheit desselben bewunderte, und vornehmlich die Menge und Regelmäßigkeit der Eingänge pries, sagte ein Derwisch . . .
Incipit Nr. 3
Zwei persische Dichter, die bei einem vornehmen Herrn zu Mittag speisten, glaubten witzige Einfälle zum Besten geben zu müssen. Der Eine, den man ein sehr heißes Ragout vorgesetzt hatte, sagte . . .
- Der erwachte Schläfer. Eine morgenländische Erzählung ― Johann Jos. Polt [
Národní knihovna ČR]
Incipit
Dem erlauchten Sultan Mahmud, dem Großen, kam es eines Tages in den Sinn, an seinem Vezier Almanzor die Probe zu machen, wie sich ein Mann, gewöhnt an den Glanz des Hofes, genährt in dem Schooße des Glücks, und gewiegt in den Armen erfüllter Wünsche, benehmen würde, wenn er plötzlich in den engen, unausgezeichneten Kreis eines Privatmanns versetzt würde, und keine Aussicht hätte, die brennende Begierde nach Rang, Ehre und Ruhm zu stillen. Almanzor war gerade dazu geeignet, einen Versuch dieser Art zu begünstigen . . .
- Der lustige Kupferschmidt, oder: Das hölzerne Richt-Schwerdt. Eine orientalische Erzählung. Nach dem Französischen ― Seb. W. Schießler [
Národní knihovna ČR]
Incipit
Der Kalif Harum [!] Al Raschid, hatte die Maxime, von Zeit zu Zeit die Straßen zu Bagdad, seiner gewöhnlichen Residenz, bei Nachtzeit zu durchstreifen, um von der Ausübung seiner Befehle sich mit eigenen Augen zu überzeugen. Einstmals ging er in Begleitung seines Großveziers Giaffar, und des Oberkämmerlings Mesrur, als Kaufmann gekleidet, spähend in der Stadt umher, und hielt bei einem Hause an, aus welchem ein fröhlicher Gesang in die stillen Lüfte tönte . . .
- Der rechte Gebrauch des Lebens. Eine morgenländische Erzählung ― H–dt [
MDZ]
Incipit
Es gefiel unserm mächtigen Monarchen Abbas Karaskan, von welchem die Könige der Erde Ehre und Herrschaft herleiten, Mirza, seinen Knecht, über die Provinz Tauris zu setzen. Die Hand des Mirza hielt die Wage der Vertheilung mit Unpartheilichkeit, und während seiner Verwaltung wurden die Schwachen beschützt, die Gelehrten geehert, und die Fleißigen reich. Mirza ward daher von jedem Auge mit Wohlwollen betrachtet . . .
- Der Zauberspiegel. Mährchen ― Johann Jos. Polt [
Národní knihovna ČR]
Incipit
Die schöne Zeila lebte zwey Jahre lang mit ihrem Gatten Amedan in der vollkommensten Harmonie. Sie genoß die unumschränkteste Freyheit, und besaß an ihrem Gemahl den gefälligsten und zärtlichsten Gefährten, der jeden ihrer Wünsche erfüllte . . . Alle junge Weibe Ispahans beneideten das Glück Zeilas, und doch war sie nicht glücklich . . .
- Die Belagerung von Amasia ― Wilh. Adolf Lindau [Herbstblüten. Bunte Blätter zur Unterhaltung]
Incipit
Der berühmte morgenländische Eroberer, Moez Eddulat, hatte ganz Karamanien erobert, so tapfer sich der edle Ali Mohammed gegen ihn vertheidigte. Nur die schöne Stadt Amasia war ihm noch übrig, die sein siegreicher Gegner seit sechs Monaten belagerte . . .
- Die Geschichte Al Raoui’s (Eine arabische Erzählung) ― [
ANNO]
Incipit
Es war vor Zeiten ein Emir von Groß-Cairo, dessen Gesellschaft mehr wegen seines Geistes, als wegen seines Ranges gesucht wurde. Eines Tages, da er sehr niedergeschlagen war, wandte er sich an einen seiner Hofleute, und sagte: mein Herz ist schwer und ich weiß die Ursach nicht; erzähle mir eine Geschichte, meinen Kummer zu zerstreun . . .
- Die Zauberbrille. Ein morgenländisches Märchen ― Wilh. Adolf Lindau [Herbstblüten. Bunte Blätter zur Unterhaltung]. Wiederabdruck 1827: [
MDZ] (Üb. aus dem Französischen) ― Für eine andere Übertragung dieses Märchens, siehe unter dem Jahr 1825 (»Die Zauberbrille«)
Incipit
Seit zehn Jahren herrschte Sultan Achmet, dem sein Muth, seine Redlichkeit, seine Biederkeit den Beinahmen des Guten erwarben. Aber er hatte auch große Fehler; an vorgefaßten Meinungen hangend, war er närrisch verliebt in alles, was seine Zuneigung gewonnen hatte, und verabscheute, was ihm nicht gefiel. Sein Haß und seine Freundschaft, waren sehr oft nur das Werk blinder Laune . . .
- Muza (Nach der historia de las guerras civiles de Grenada [!]) ― [
ANNO]
Incipit
Der reichste, und, wenn menschliche Dinge Bestand hätten, glücklichste Fürst Grenada’s, der neunzehnte, welcher den Königstitel führte, war Muley Hazen. Er hatte zwey Söhne, Abu-Abdallah und (von einer Christensklavinn), Muza. Zwey und dreyßig Geschlechter der edelsten Ritter dienten ihm, und behaupteten in muthigen Kämpfen sein Reich, das nur allein noch von der furchtbaren Macht der Araber in Spanien den christlichen Waffen trotzte . . .
- Tausend und Ein Tag oder Die Märchen der Solimena ― Neu verdeutscht von Bonaventura [= Wolfgang Adolph Gerle] (Aus dem Französischen), Bände 5-6
- Teil 5 [
Národní knihovna ČR]: Geschichte der schönen Aruja ― Sonderbare Abenteuer des Abulfasuaris, genannt der Weitgereiste - Teil 6 [
Národní knihovna ČR]: Geschichte der beiden Brüder und Genien Ady und Dahy ― Geschichte des Nasiradole, Königs von Musel, des Abderahmen, Kaufmanns von Bagdad, und der schönen Zeineb ― Geschichte der Repsima ― Beschluß der Geschichte der Prinzessinn von Kaschmire
- Teil 5 [

