Akbar ― Notter
Arnalda von Rokas ― Gumposch
Bajazet und sein Freund ― Scharrer
Bei Gelegenheit der Eroberung von St. Jean dʼAcre ― Meisl
Ben Aba. Persische Ballade ― Foglár
Der Beduine und der Iman ― Hutterus
Der edle Türke (Nach einer historischen Begebenheit) ― Klemsch
Der Mädchenthurm am Bosporos — Anon.
Der Orient — Anon.
Der Sklav ― Geibel
Der sterbende Sultan ― Vincke
Der Sturm auf Sidon ― Weidmann
Die Aloeblüte. An Emma ― Mielichhofer
Die beiden Araber. Poetische Erzählung — Seidl
Die Erstürmung von Saida ― Schleifer
Die frühreifen Feigen ― Tendlau
Die Morgenländerin (Fatime) ― Seidl
Die Palme ― Löwe
Ein Ritt durch die Wüste ― Alexander von Württemberg
Eines Abends ― Paoli
Erzherzog Friedrich vor Beirut (Im September 1840) ― Seidl
Fata Morgana — Weiß-Starkenfels
Fernando von Gonzalez, Graf von Kastilien (Alt-spanische Legende) ― M. v. E . . . t
Ismael ― Anon.
König Dichter ― Geibel
Lebewohl eines Deutschen, der nach Algier zog, an sein Vaterland — de Valence
Mohammed und die Katze ― Frankl
Nabek und Daher ― Neumann
Nador ― Levitschnigg
Omar ― Doerr / Zuschreibung ist unsicher
Richard Löwenherz und Saladin ― Vincke
Saida. 1840 ― Vogtherr
Saladins Jugend (Bilder aus den Kreuzzügen) ― Anon.
Sarema. Tscherkessenlied ― Püttmann
Stimme aus dem Orient. Zweien Liebenden ― Lewics
Was ich alles möchte ― Schimper
Wüstenspiegelung. An Friedrich Rückert ― Paoli
Wüstentäuschung ― Bube
Zyklen
- Aus Die Sage vom Minneberg des Neckarthals. Ein Romanzenkranz ― Ernst
Die Rache ― Ernst
Nabehla ― Ernst
Die Odaliske ― Ernst
Mekka ― Ernst
- Mahomets Türkische Himmelsbriefe ― Schefer
- Orientalen ― Foglár
Nach Süden ― Foglár
Südenwanderung ― Foglár
Übersetzungen
Aldina [Maurische Romanze] ― Aus dem Spanischen ∣ Anon. [A. Keller?]
Der Giaur. Bruchstück einer türkischen Erzählung ― Aus dem Englischen ∣ Hilscher
Der Corsar ― Aus dem Englischen ∣ Hilscher
Der Springbrunn von Baktschissarai ― Aus dem Russischen ∣ Lippert
Die Braut von Abydos ― Aus dem Englischen ∣ Gerhard
Die Fontäne von Bachtschisaraï ― Aus dem Russischen ∣ Olberg
Die Schwalben ― Aus dem Französischen ∣ Seeger
Hunyadi ― Aus dem Ungarischen Steinacker
Mondschein ― Aus dem Französischen ∣ Meißner
Psara oder Siegeslied der Ottomanen ― Aus dem Französischen ∣ Seeger
Skizze ― Aus dem Spanischen ∣ Anon. [A. Keller?]
Türkenmarsch ― Aus dem Französischen ∣ W. Wagner
Kontexte

- Der Roman des Harems. Ein Cyclus orientalischer Erzählungen. Aus dem Englischen der Miß Pardoe von W. Alexis und J. Neumark ― Julia Pardoe, 3 Teile [
Hathi Teil 1] - Der Sultan und der Gaukler. Historische Skizze, mitgetheilt von Moriz Markbreiter ― [
ANNO]. Eine andere dt. Fassung derselben Erzählung udT »Der Thronwechsel« (s. im Folgenden)
INCIPIT. Im Jahre 1065 der Hegira am 24. Tage des Beiramsfestes, gruppirte sich eine zahlreiche Menge Muselmänner vor der Sophien-Moschee. Die Einen standen aufrecht, die Andern saßen mit untergeschlagenen Beinen auf wollenen Teppichen, welche über den Sand ausgebreitet waren. Nach und nach vergrößerten die aus dem Tempel strömenden Gläubigen, so wie phlegmatisch Vorübergehende diese Versammlung. Aller Blicke ware mit einer gewissen Aufmerksamkeit auf einen Punkt gerichtet, aber ein blaue Wolke, die sich aus der Mitte erhob, zeigte, daß die Neugierde nicht das einzige Vergnügen war, welches diese Gläubigen befriedigten . . .
- Der Thronwechsel. Historische Novelle ― [
MDZ] (vgl. das Vorhergehende)
INCIPIT. Im 1065sten Jahre der Hedschra war am zweiten Tage Bairamsfestes eine nicht unbedeutende Anzahl Gläubiger vor der großen Sophienmoschee versammelt. Einige standen, andere saßen mit untergeschlagenen Beinen nach orientalischer Weise auf Wolldecken oder Binsenmatten da; von Gläubigen, welche aus der Moschee traten, oder von müßig umherziehenden schwoll der Volkshaufe immer mehr an. Die Versammlung bildete einen Kreis, und Aller Augen waren auf einen Punkt hingerichtet; doch aus den Rauchwolken, welche langsam zum blauen Himmel emporwirbelten, ließ sich schließen, daß Neugier nicht der alleinige Genuß dieser Gemeinschaft der Gläubigen sey . . .
- Des Pascha Vater. Von Sir Gardiner Wilkinson ― Übers. aus dem Englischen [
MDZ]
INCIPIT. Die ruhige Nacht der ägyptischen Hauptstadt war entschwunden, und der kühle Morgen hatte den geschäftigen Tag heraufgeführt. Der harmonische Ruf der Muezzins von hohem Minaret hatte die Gläubigen zum Gebet gerufen, und der Hanifa hatte schon längst seine Morgenandacht verrichtet. Das träge Wasserkameel mit seiner läutenden Glocke schritt durch die Straßen Kairo's, die Ausrufer von neuer Hennah und alter Seife, schlugen ihren gewöhnlichen Weg ein, als plötzlich das Geschütz von der Citadelle eine Begebenheit von mehr als gewöhnlicher Wichtigkeit verkündigte . . .
- Die Belagerung von Amasi. Orientalische Erzählung ― I. F. Castelli [nach einer alten Vorlage]
INCIPIT. Die Menschen lieben es, wenn man ihre wüthenden Handlungen zu Tugenden erhebt; sie gefallen sich bei Erzählungen von Schlachten. Und ich, der ich so oft über ihre Thorheiten lachte, über ihre Schwächen seufzte, ich suche in der Geschichte Züge, welche dem Menschengeschlechte Ehre machen. Ich finde dort viel vergossenes Blut, und wenig große und edle Handlungen, viele berühmte Eroberer, wenig große Seelen, viel Rauch, wenig Ehre . . .
- Die unerwartete Rechtfertigung ― Aloys Adalbert Waibel (A. M. Veilch) [
MDZ]
INCIPIT. Ein Derwisch (ein Mahomedaner, der nach seiner Weise gleichsam ein mönchisches Leben führte) reisete einstmals allein durch die Wüste. Unerwartet begegneten ihm zwei Kaufleute. Er fragte sie: »Nicht wahr, ihr habet ein Kameel verloren?« Sie bejahten es. Er fragte weiter: »War es nicht auf dem rechten Auge blind, und an einem linken Fuß lahm?« . . .
- Eine Auslösung gefangener Christen (Aus A. Jalʼs »Soirées du gaillard dʼarrière«) ― [
MDZ] (Üb. aus dem Franz.)
INCIPIT. Das General-Capitel des Ordens von der heiligsten Dreifaltigkeit war in dem Kloster von Serfroy, dem ersten Hause des Ordens, versammelt. Es handelte sich um die Wahl eines Paters und Laienbruders, welche sich nach Algier begeben sollten zur Loskaufung armer französischer Christen, die von den Corsaren der Berberei auf Kauffahrtheischiffen waren gefangen genommen worden . . .
- Eine Nacht am Nil (Aus dem Französischen) ― Johann Baptist Sorger [
ANNO]. Eine verschiedene, kürzere Fassung dieser Geschichte erschien 1842 udT »Eine Sklavin aus dem Serail Mehemed-Aliʼs«: [
ANNO]
INCIPIT. Egypten ist in einer Hinsicht den Frauen und den Blumen ähnlich ― es ist des Nachts schönes als des Tages. Der Morgen hat dort keine Morgenröhte, der Abend keine Dämmerung; der erste Sonnenstrahl verzehrt alle Frische, allen Thau. In Einem Augenblicke ist der Horizont in Feuer, die Ebene entzündet, die Wüste schweigsam, und Egypten von Lichtströmen übergossen, bietet den Anblick eines weiten Lichtozeans, in dem sich Alles taucht, wo alle Form, alle Farbe verschwindet Dieser einförmige Glanz steht weit hinter der Sanftheit der Nächte . . .
- Lebensabenteuer eines Renegaten. Bruchstück aus den Papieren eines Popen ― Anton Joh. Groß-Hoffinger [
ANNO]
INCIPIT. Es war am 18. März des Jahres 1822, als eine englische Handelbrigg in der Nähe von Chios scheiterte. Niemand konnte von der ganzen Schiffsmannschaft gerettet werden, als Kapitän Samson, der seiner Pflicht getreu der letzte auf dem Schiff blieb. Während die ausgesetzten Boote umschlugen und die darauf Befindlichen dem Verderben Preis gaben, gelang es der Bemühung des Popen Andreas, den Kapitän zu retten. Der Schreck und mehrere bedeutende Kontusionen warfen ihn jedoch aufs Krankenlager, das er mehrere Wochen hüten mußte. Wahrend dieser Zeit erzählte ihm der Pope zur Verkürzung seiner Leidensstunden, indeß ihn Armide, die Tochter des Popen, liebreich pflegte, seine abenteuerliche Lebensgeschichte . . .
- Léon Roches, der Renegat ― [Beilage zur Allgemeinen Zeitung]
INCIPIT. Im Sommer des Jahres 1837 verschwand aus Algier ein junger Kaufmann Léon Roches, der dort ziemlich locker gelebt hatte und von Gläubigern bedrängt war. Da dieser junge Franzose der arabischen Sprache in einem merkwürdigen Grad Meister geworden und auch für die Sitten der Eingebornen und ihren Umgang stets viele Vorliebe gezeigt hatte, so vermutheten seine Freunde, er habe nach dem Beispiel anderer Abenteurer sein Glück im Innern gesucht und bei irgend einem arabischen Stammhäuptling oder Marabut Aufnahme gefunden . . .
- Moussa, der Deserteur (Aus der Erzählung eines französischen Offiziers im Toulonnais) ― [
MDZ]
INCIPIT. Es ist fast 10 Jahre, daß ich Moussa in der königlichen Cavallerieschule kannte. Damals war er ein guter heiterer Camerad, ein wenig träg beim Lernen, ziemlich schlechter Soldat, wie unsere Obern sagten; aber doch waren sie weit entfernt das voraus zu sehen, was er später wurde . . . Wir beide waren für die afrikanischen Regimenter bestimmt, die sich in Hyères bildeten. Moussa, stark und kräftig, ertrug die Strapazen der Reise mit einer Heiterkeit, die er gern mir mittheilen wollte . . .
- Orientalische List ― P. [
ANNO]
INCIPIT. Nach einer wahren indischen Erzählung war Aureng-Zeb ein Sohn des indostanischen Regenten, Schach Jehan, und ist von seinem Vater zum Statthalter von Dekan ernannt worden. Dem Anscheine nach konnte dieß für einen Beweis von väterlichem Wohlwollen und Zutrauen gelten; doch im Grund war es bloß eine Folge von Unzufriedenheit und Argwohn . . .
- Robert Macaire im Oriente ― [
MDZ]
INCIPIT. Den Tag nach seiner Landung in Napoli di Romania verbrachte Dindrinos den Abend bei einem Kaufmanne dieser Stadt. Der Fregattenlieutenant kündigte seinem Geschäftsfreunde laut an, dringende Geschäfte zwängen ihn, in einigen Tagen sich nach Athen zu begeben . . .
- Südöstlicher Bildersaal ― Hermann v. Pückler-Muskau, 3 Bände [
MDZ Band 1]
- Wahrheitsliebe eines jungen Persers ― [
MDZ]
INCIPIT. Abdul Sander wollte Derwisch oder Mönch werden. Als er von seiner Mutter Abschied nahm, gab sie ihm 40 Zechinen, was sein ganzes Vermögen war, und ließ ihn schwören, nie eine Unwahrheit zu sagen . . .
- Wasili und Aglaë oder die neue Helena. Eine Erzählung aus der neuesten Geschichte des Orients für gebildete Leser ― Adolph Strahl
- Zum Lügenteufel. Ein Abenteuer in Constantinopel ― P. [
MDZ]
INCIPIT. Die Kanonen donnerten von den Mauern des Serail's; es war Freitag, der Sultan ging in die Moschee. ― Tausende, Moslims und Franken, Juden und Zigeuner wogten vom Kaiserthrone des Serails bis zur Hafenbrücke und der Moschee in Tophana, die der Kaiser heute zum Andachtsort wählte. Mahmud II. war eine edle südliche Erscheinung, die alles ringsrum mit tiefem Schweigen in ihre Kreise bannte . . .

- Ali-Baba, oder Die vierzig Räuber. Oper in vier Aufzügen nebst einem Prolog von Scribe und Melesville, übersetzt von J. C. Grünbaum. Musik von L. Cherubini ― [
MDZ]
SCHAUPLATZ. Die Handlung geht in Ispahan und in der Umgegend der Stadt vor
PERSONEN (in Auswahl). Ali-Baba, ein reicher Kaufmann von Ispahan / Nadir / Urs-Kan, Hauptmann der Räuber / Abul-Hassan, Oberaufseher der Zölle / Kalaf, Schatzmeister bei den Räubern / Della, Ali-Baba's Tochter / Morgiane, ihre Sclavin / Sclaven und Sclavinnen

