Ab Meidam und der Züchtling ― Gräfenhan
»Als noch des Halbmonds tödtend Licht« (aus der Erzählung »Die Retter«) ― Heyden
Auf den Schwesternmord eines griechischen Jünglings ― Loeben
Das Gastmahl. Ein Mährchen aus: Tausend und Eine Nacht ― Weisser
Der christliche Europäer an die Türken ― »Der Pfarrer K―«
Der Granatenbaum. Persische Mythe ― Gerhard
Der Löwe und das Kameel ― Feldmann
Der Sonnenaufgang. Eine Morgenbetrachtung im Mai 1822 ― Waldhauser
Der Spiegel des Hafis. Sonett ― Platen
Dichterselbstlob ― Rückert
Die Biene (An J. v. Hammer) ― Rückert
Die Dattelnesser. Eine Parabel ― Wyß
Die Gurken von Smyrna ― Gräfenhan
Die Nachtigall (an F. Rückert) ― Hammer
Don Alonso Guzmann, der Getreue ― Huber
Eck von Reischach. Ballade. Vom Jahre 1541 ― Seidl
Gallerie der verdientesten Kämpfer für Europaʼs Wohl in den Kriegen mit den Osmanen ― Sickler
Gedichte aus der Novelle »Der Pfefferkuchenbäcker von Bagdad« ― Anon.
Ghaselen ― Platen
Ghaselen (»Neue östliche Rosen«) ― Rückert
Isidor und Jussuf ― Gräfenhan
Kasside ― Lichtenstein
Kindesliebe ― Bittner
Lied ― Rückert
Liedeskühnheit. An Europa᾿s edle Herrscher [zweite Fassung] ― Brachmann
Morgenländisches Reiselied ― Weisser
Nicolaus Zriny auf den Mauern von Sigeth ― Selinger
Omar ―Hagen
Parabeln ― Rückert
Persische Galanterie ― Zimmermann
Prophetenkünste ― Seifried
Romanze (aus der Novelle »Der Tuneser und der Pisaner«) ― Loeben
Rubajat ― Platen
Vergißmeinnicht. Maurische Romanze ― Wolf
Vierzeilen ― Rückert
Übersetzungen
Des Kreuzfahrers Rückkehr ― Aus dem Englischen ∣ Hohenhausen
Die Belagerung und Einnahme von Alchama. Altspanische Romanze ― Aus dem Spanischen ∣ Pandin
Lalla Rookh, ein Morgenländisches Gedicht ― Witthaus
Nurmahals Lied ― Aus dem Englischen ∣ Fouqué
Kontexte
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- Abulkasem, oder der Großmüthige. Eine Erzählung des Morgenlands ― Fr. Weisser
Incipit
Der berühmte Kalif von Bagdad, Harun Alraschid, war der größte Monarch seiner Zeit, und konnte sich der größten Tugenden rühmen. Aber er hatte einen Fehler, der den größten Schatten auf seine Tugenden warf, und darin bestand, daß er der Tugenden, der er sich rühmen konnte, sich auch wirklich rühmte. . . .
- Der Castilier und sein Weib. Nach dem Englischen ― Karl Geib [
ANNO]
Incipit
Don Gonsalez war ein Mann von ausgezeichnetem Verstande, Muth, und dem unbescholtensten Charakter. Er hatte sich im Kriege rühmlich bewährt, und den Grad eines Kavallerie-Obersten erlangt. Aber jetzt nach geschlossenem Frieden, wollte er den übrigen Theil seines Lebens der Ruhe weihen, nahm den Abschied, und begab sich auf eins seiner Landgüter, das in einem anmuthigen Thale Castiliens lag, wo der Henares durch heerdenreiche Auen strömt . . .
- Der Derwisch und die Erscheinung. Zwey Mährchen aus dem Orient ― Georg N. Bärmann [
ANNO]
Incipit
Schach Fadlallah, mit seltenen Tugenden begabt, herrschte zufrieden im Oriente, und theilte sein Glück frohen Herzens mit einer schönen Gemahlinn, Zemrude genannt. An seinem Hofe machte sich seit einiger Zeit ein junger Derwisch bemerkbar, dem ein glänzender Verstand und ein höchst liebenswürdiges Betragen das allgemeine Wohlwollen erwarb . . .
- Der Wunsch des Canfu. Einem persischen Mährchen nacherzählt von van der Velde
Incipit
Die Morgenröthe brannte hinter den Zedern herauf, welche die dürftige Hütte des Ziegenhirten Canfu beschatteten, und die höchsten Wipfel begannen sich schon zu vergolden. Hell erklang die Jagd des Chalifensohnes Raalkur in dem Gebürge Gabel el Ared. An einer Palme stand Gussarat, Canfus schöne Nichte, und horchte begierig nach dem freudigen Lärm . . .
- Die drei Religionen. Erzählung von Ernestine von Krosigk ― [
ANNO]
Incipit
Einer der gefühlvollsten Beobachter unter den Reisenden, Pananti, sagt: wer das Leben der christlichen Sklaven zu Algier nicht sah, der hat den höchsten Grad des menschlichen Elends noch nicht gesehn . . .
- Die Retter. Erzählung von Friedrich von Heyden
Incipit
Der schöne Zuckerbäckerladen des Gregor Hiberly aus Zante, welcher eine der besten Straßen der Vorstadt Pera schmückt, und in ganz Constantinopel nicht seines Gleichen hat, war eines Tages voller als gewöhnlich. Dort saßen Türken, still und ernsthaft, auf damastüberzognen Divans, mit untergeschlagenen Beinen, in ihrer seltsam bunten, malerischen weiten Kleidung, mit mannigfach gestalteten und gefärbten Turbans, oder hohen Kauks auf den Köpfen, und tranken, sich um niemand bekümmernd, kühlen Scherbet, oder dampfenden Kaffe . . .
- Die Sklavin in Anadolis Wüste. Eine Geschichte aus dem Freiheitskriege Griechenlands. Von C. Hildebrandt ― [
Hathi Teil 1]
- Drolligine, oder die Frau nach abendländischer Mode ― [
ULB Düsseldorf]
Incipit
Drolligine war die Tochter eines Mannes, der als tapferer Soldat auf Befehl des Beherrschers gegen die Wechabiten zu Felde zog. ― Seine Frau, die nicht geneigt war, durch mühsame Arbeiten ihr Brod unterdessen allein zu verdienen, verkaufte ihr sämmtliches Wohl und Weh, nahm ein Marketenderfäßchen und ihr siebenjähriges Drolliginchen und machte Anstalt, das vaterländische Heer mit allen möglichen Erfrischungen zu versorgen . . .
- Fodor und Athanasia oder die Schreckensnächte in den Qualgefängnissen der sieben Thürme zu Constantinopel. Ein Schauergemälde aus dem gegenwärtigen Freiheitskriege der Griechen. Von C. Hildebrandt ― [
Hathi Teil 1] - Maryam in der Wüste (Eine arabische Sage) ― [
ANNO]
Incipit
Jedermann kennt die Lust des Orients, besonders der Araber, nach der Gluth der Tagesstunden in ihren Wüsten und versenkten Fluren, am Abend, wenn sie, zumahl auf Reisen, in der Kühle der Nacht beysammengelagert sind, Erzählungen anzuhören oder mitzutheilen. Wie in den ältesten Zeiten, so hat sich diese Lust bis zu unsern Tagen bewahrt . . .
- Theodora, die Leipziger Jungemagd; ein historisch-romantisches Originalgemälde hellenischen Hochsinnes und türkischer Barbarei, aus der ersten Epoche der gegenwärtigen Insurrection auf Morea, 2 Bände ― Adolph von Schaden
- Zoraïde (Spanische Legende) ― [
ANNO]. In späteren Jahrzehnten abgedruckt udT Leokadia (Eine mauretanische Legende)
Incipit
Ueber das Mittelmeer waren die zahlreichen Schaaren der Mauren gedrungen, und hatten sich der gesegneten Südprovinzen des alten Ibarinus bemeistert. Das herrliche an drey Seiten von des Tajo bläulichen Wellen bespülte Toledo . . . stand jetzt in der Gewalt eines Volkes, welches durch die Macht des Schwertes die Lehren seines Propheten über den halben Erdball auszubreiten sann . . .

- Sophronia, oder: die Eroberung des heiligen Grabes. Drama in vier Aufzügen ― Wilhelm Gerhard [
MDZ]
Schauplatz
Der Schauplatz ist Jerusalem. Zeit: der 14te und 15te Julius 1099
Personen (Auswahl)
Sultan Iftikhar-Eddaulet, Emir von Jerusalem / Balduck, sein Feldherr / Mustapha, Befehlshaber der Wache / Ismen, Magier / Zaide, Prinzessin von Antiochien / Fatme, ihre Vetraute / Achim, ein Bogenschütze / Olind, Sophronia: Christen in Jerusalem

- Timur der Tatar-Chan oder: die Cavallerie zu Fuß ― Musik: Franz Gläser, Text: Joseph A. Gleich. UA Wien, November 1822

