▼ Übersetzungen | ▲ Satiregedichte
▼ Kontexte 1880 — Erzählprosa, Schauspiel, Musiktheater
Allerlei Tand ― Frankl
An die Türken (Nach erfolgter Kriegserklärung Rußlands an die Türkei) ― Gemming
Auf dem Sklavenmarkt ― Murad Efendi
Auf Karthago’s Ruinen ― Berghold
Ballade ― Anon., Neue Fliegende
Der Goldschmied zu Bagdad. Ein morgenländisches Märchen ― Taubert
Der Odaliske Gebet ― Frankl
Der Ueberfall ― Berke
Die Perlenschnur ―Grasberger
Ein Traum im Orient ― Elmar
Fata Morgana ― Avenarius
Harun und der Derwisch (Arabische Erzählungen I)― Kladderadatsch
Ibrahim und Tamerlan ― Freimuth
Livadia. 1878 ― Wahrmund
Scherida ― Hané
Schnelle Verdauung ― Seidel
Spruch Omars ― Mahler
Willkommen, Mirza-Schaffy! ― Castelhun
Wüstenmärchen ― Wachenhusen
»Zu Alhambra’s heil’gen Hallen« ― Gerold
Übersetzungen
Abschied des Arabers von seiner jüdischen Favorite nach der Eroberung von Granada ― Aus dem Spanischen ∣ Darapsky
Alpuharra. Ballade ― Aus dem Polnischen ∣ Kohn
Der Hetman ― Aus dem Polnischen ∣ Kurtzmann
Der Renegat. Ballade ― Aus dem Polnischen ∣ Kohn
Faris ― Aus dem Polnischen ∣ Kohn
- Lalla Rukh. Ein orientalisches Gedicht ― Aus dem Englischen ∣ Schultze (Wege)
Kontexte

- Die Blume von Montenegro ― Francis Tesson [
MDZ] (Übers. aus dem Französ. von Tessons »La Fleur du Monténégro«). Wiederabdruck 1881: [
Open-Data Schleswig-Holstein]
Incipit
Die Sonne war am Untergehen; ihre letzten Strahlen vergoldeten die hohen Gipfel des Pesserie-Gebirges, jenes unwirtlichen Felsenconglomerats, welches die Natur wie eine uneinnehmbare Festung zwischen Montenegro und den Ebenen der Herzegowina aufgerichtet hat. Der Fuß dieses Berges wird von den Wellen der an Kieseln reichen Moracka bespült, deren Ufer mit Fichten und Lärchen besetzt sind . . .
- Scepter und Hammer. Originalroman von Carl May ― [
KMG: Incipit Kap. 12]
Incipit Kap. 12
KAPITEL 12 bis 14 handeln in Ägypten und in der lybischen Wüste
INCIPIT Kap. 12. Es war zu Siut in Egypten. Die glühende Mittagssonne verbreitete eine drückende Schwüle über die Stadt, in deren engen Straßen selten der eilende Schritt eines Menschen, der kurze Trab eines Esels oder das Schnauben eines Kameels zu hören war. Sprühende Gluth vibrirte über den Wassern des Nils, und kein einsamer Kahn, keine Barke war auf den Wogen zu sehen. Einige Sandals lagen im Hafen, aber von der Besatzung war kein Kopf, kein Glied zu sehen, da sich die Leute vor der Hitze an das Ufer zurückgezogen hatten, um sich in dem kühlen Raume eines Kawuah (Kaffeewirthes) zu erholen . . .

