▼ Zyklen | ▼ Übersetzungen | ▲ Satiregedichte
▼ Kontexte 1877 — Erzählprosa, Schauspiel, Musiktheater
Abderrhaman ― Dorer
Abderrhaman’s Tod ― Dorer
Ali Pascha von Janina ― Murad Efendi
Alte Geschichten in neuem Gewande ― Düsterblick
An Stambul ― Murad Efendi
Arabische Kunst ― Fischbach
Arabische Sage ― Freyhan
Aus dem Serail = Orient (1851) ― Tschabuschnigg
Blidah im Schnee. 9. und 10. Hornung 1862 ― Boese
Blumenbotschaft ― Trojan [?]
Den Orientalisten der Liebe ― Fischbach
Der Beduine ― Lorm
Der Eremit = Abdul [4. Abschnitt] (1844) ― Landesmann/Lorm
Der Janitschare ― Murad Efendi
Der Pirat ― Heyse
Der überlistete Pilgrim ― Anon., Neue Fliegende
Der Vagant auf der Kreuzfahrt = Aus dem Kreuzzug (1867) ― Hirsch
Die Gattin des Abdulasis ― Pezold
Die Geschichte vom Tamerlan (Ein akademischer Unsinn) ― Eichrodt
Egypten ― Salis-Marschlins
Eine türkische Begebenheit ― Brennessel
Entsagen (I.) ― (zweite Fassung) Spielhagen
Epistel us Afrika an dʼ Stroßburjer Buewe ― Boese
Erinnerunge-n-us de Buewejohr (Winterfantasie) ― Boese
Fatme und Jussuf ― Murad Efendi
Frühling 1877 ― Fischbach
Graf Lützelnburg ― Heyse
Im Orient ― Schack
Jeremiad biʼm Siroco ― Boese
Krokodilromanze ― Geibel
Mit zwei Worten ― C.F. Meyer
Nordöstlicher Divan ― Lingg
Omar Chiam ― Bodenstedt
Südwind ― Hasenclever
Sultan Osman und Malchatun ― Murad Efendi
Türkisches Wehweh-Lied ― Elmar
Völkergebet ― Stieler
Winterbild ― Dyherrn
Zyklen
- Aus dem Türkenkrieg! ― W—r
Der Serbenkrieg 1876/77 ― W—r
Die Kriegs-Erklärung ― W—r
Die Palastrevolution in Constantinopel ― W—r
- Constantinopel [Gesamtzyklus als PDF
] ― Bulthaupt
I. Einfahrt ― Bulthaupt
II. [»Allah wehrete die Trauben«] = Orientalisches I (1875) ― Bulthaupt
III. [Friedhof] = Orientalisches III (1875) ― Bulthaupt
IV. [»Schweren Südwind sendet Allah«] = Orientalisches II (1875) ― Bulthaupt
V. [»Wem für Speis’ und Trank«] ― Bulthaupt
Das Grab des Achilleus ― Bulthaupt
Der Hügel des Ajax ― Bulthaupt
- Nassreddin Chodja. Ein osmanischer Eulenspiegel ― Murad Efendi
Chodjaʼs Esel wird Kadi ― Murad Efendi
Chodjaʼs Zeitrechnung ― Murad Efendi
Das erschossene Hemd ― Murad Efendi
Das Versöhnungsmahl ― Murad Efendi
Das Zeugniß des Esels ― Murad Efendi
Der allzu reichliche Freitagssegen ― Murad Efendi
Der angenehmste Traum ― Murad Efendi
Der alte Storch und der junge Specht ― Murad Efendi
Der Chodja als Lehrer ― Murad Efendi
Der Chodja bei Tamerlan ― Murad Efendi
Der Chodja im Jenseits ― Murad Efendi
Der Chodja mit dem Dichter ― Murad Efendi
Der Chodja und die Mönche ― Murad Efendi
Der Chodja und seine Töchter ― Murad Efendi
Der Chodja verkauft Leitern ― Murad Efendi
Der formbeflissene Chodja ― Murad Efendi
Der geehrte Pelz ― Murad Efendi
Der gewissenhafte Chodja ― Murad Efendi
Der Umzug des Chodja ― Murad Efendi
Der verkehrte Hausbau ― Murad Efendi
Der verstorbene Kessel ― Murad Efendi
Der verwunschene Esel ― Murad Efendi
Des Chodjaʼs Rechtsstreit mit dem Juden ― Murad Efendi
Die Brille und der Traum ― Murad Efendi
Die Gans mit einem Fuß ― Murad Efendi
Die Predigten des Chodja ― Murad Efendi
Einführung ― Murad Efendi
Gedulden! ― Murad Efendi
Quitten oder Feigen? ― Murad Efendi
Vor dem jüngsten Tag ― Murad Efendi
Übersetzungen
Almansor ― Freie Übersetzung aus dem Französischen ∣ Murad Efendi
Alpuhara ― Aus dem Polnischen ∣ Max [Päumann]
Der Antschar ― Aus dem Russischen ∣ Ascharin
Der Talisman ― Aus dem Russischen ∣ Ascharin
Der Traum ― Aus dem Russischen ∣ Ascharin
Die Karawane in der Wüste ― Aus dem Englischen ∣ Schlüter/Jüngst
Farys ― Aus dem Polnischen ∣ Max [Päumann]
Lieder der Gefangenen [Einleitung] ― Aus dem Englischen ∣ Schlüter/Jüngst
Kontexte

- Die Gum. Ein Abenteuer aus der Sahara von Karl May ― [
KMG]
Incipit
Zwischen dem Gebiete des Mittelmeeres und der eigentlichen Sahara, also zwischen dem Sinnbilde der Fruchtbarkeit, der Civilisation und dem Zeichen der Unfruchtbarkeit, der Barbarei, liegt die nordafrikanische Steppe, welche vom atlantischen Oceane bis zum indischen Meere reicht. Eine breite Reihe von Hochebenen und nackten Höhenzügen bildend, deren kahle Berge aus den unbelebten Gewässern salziger Seen emporsteigen, ist sie im Sommer von den Zelten und Heerden wandernder Araberstämme bedeckt . . .
- Die Schere des Sultans ― J. Enste [
MDZ]
Incipit
Am 15. Redscheb des Jahres 1058 der Hedschra, das ist am 5. August 1648 der christlichen Zeitrechnung, befand sich der türkische Sultan Ibrahim I. in einem der Säle des Harem, in welchem er seit den 9 Jahren und 9 Mondmonaten seiner Regierung seine Tage zubrachte, und unterhielt sich mit seinem Arzte Molla-Hussein. Diese Persönlichkeit, der man schon hier und da den Beinamen Djindji-Khodja (Geisterbeschwörer) gab, war anfänglich nur ein einfacher Softa (Student) einer der zahlreichen Hochschulen (Medresses) von Konstantinopel. Da er sich jedoch mit der Ausübung geheimer Wissenschaften abgab, so gelang es ihm, das Vertrauen des Volkes zu gewinnen . . .
- Durch Kampf zum Sieg. Romantische Erzählung ― [
Google]
Incipit
Von den Moscheen der Stadt Malaga ― es war zur Zeit, als die Arabische Macht noch in Granada blühte ― erscholl der Ruf des Imans [!] zum Gebet. Die Gläubigen warfen sich in ihren Häusern, auf den Gassen, auf den öffentlichen Plätzen, wo sie sich gerade befanden, zur Erde nieder; andächtig richteten sie ihr Antlitz nach Osten nach dem Meere, auf dessen Wogen die letzten Strahlen der untergehenden Sonne zitterten. Ein lieblicher Abend war dem heißen Tag gefolgt . . .
- Ein Abenteuer in Konstantinopel. Erzählung ― Hugo Rosenthal-Bonin [
HAAB]
Incipit
Konstantinopel hat auch heute, trotzdem es sich unserer Kultur so sehr genähert hat, immer noch etwas Märchenhaftes; der Geist, welcher in »Tausend und eine Nacht« lebt und webt, weht heute noch um die weißen Kuppeln und schlankspitzen Minarets, die zum blauen Himmel aufsteigen, und die winkligen Straßen mit den schnörkelhaft verzierten, geheimnißvoll von der Außenwelt abgeschlossenen Häusern machen den Eindruck, als ob sie allerhand wunderbare, zauberisch seltsame Dinge in sich verbergen. Dieser Reiz der Hauptstadt des Türkenreiches hat für uns etwas recht Gefährliches . . .
- Husseïn-Berbirli-Aga, der Stab des Profeten. Ein Romanstoff, mitgetheilt von Dr. Siegfried Kapper ― [Neue Illustrirte Zeitung, Leipzig]
Incipit
Man urtheile darüber, wie man wolle: unstreitig aber ist es ein Stück welthistorischer Tragödie, das unter unsern Augen im Südosten unseres Welttheils sich abzuspielen eben im Begriffe ist. Der Held desselben ist der Islam, verkörpert in diesem Falle durch das Türkenthum; der Widerstreit gegen die sittliche Weltordnung, innerhalb dessen unüberschreitbaren Schranken der Conflict gebannt ist und sich abwickeln muß, ist im fatalistischen Stabilismus des Alkoran gegeben . . .
Incipit
An dem schmutzigen, zerfallenden Hafenkai von Altkairo, von Bulak, lag am frühen Morgen eines Oktobertages die Nilbarke »Timsah«, eine der schönsten, zierlichsten Dahabien des ganzen Nil. Timsah, das Krokodil, hatte ihr Besitzer sie getauft, in Erinnerung an seine Jugend, die der Jagd auf das Timsah und das Fars el-Bachr, auf das Krokodil und das Nilpferd, gewidmet gewesen . . . Reis Tabut, der Besitzer und Führer der Barke, hatte wohl über fünf Jahre am obern Nil gelebt . . .
- In Kairo ― Hugo Rosenthal-Bonin (in der Novellensammlung »Die schwarze Frau«). Druck von 1891: [
MDZ]
Incipit
Im Jahre 1867 führte mich das Schicksal nach Kairo. Es war im Juni und sämtliche Touristen oder sonstige Europäer, die etwa ihrer Gesundheit wegen in der glühend heißen Sarazenenstadt sich aufzuhalten pflegen, waren nach dem Norden geflüchtet. So zeigte also der ungeheure Gassenwirwarr mit seinen niederen Kuppeln, schlanken Minarets und sinnverwirrenden Arabeskenschnörkeln der Häuser fast rein ägyptisches Leben . . .

