▼ Zyklen | ▼ Übersetzungen | ▲ Satiregedichte
▼ Kontexte 1874 — Erzählprosa, Schauspiel, Musiktheater
Der Menschheit größter Wohlthäter ― Einsiedel
Der Nil. Fragment ― Geibel
Ein Traum des Schah ― Frey
Eine Seeräubergeschichte. Erzählung des alten Steuermanns ― Geibel
Firdusi’s Schah-Name ― Knorr
Geschichten aus dem Morgenlande ― Anonym
Hamedy ― Eggers
Hohenstein oder das Lied von der Eiche im deutschen Reiche: Gesänge 40-41 ― Wöhler
Zyklen
Gurret-ül-Eyn. Ein Bild aus Persiens Neuzeit in sechs Gesängen ― Najmájer
Übersetzungen
Alpujarras. Ballade ― Aus dem Polnischen ∣ Weiss
Der Faris. Kasside ― Aus dem Polnischen ∣ Weiss
Der Renegat. Türkische Ballade ― Aus dem Polnischen ∣ Weiss
Kontexte

- Das Zauberpferd ― »nach« F. W. Hackländer (aus A. Godins [= Amélie Linz] Märchenbuch)
Incipit
Ein armer Kameeltreiber, welcher in der Stadt Damaskus lebte, hatte zwei Söhne, Ali und Ibrahim, und als es mit ihm zum Sterben ging, erfüllte es ihn mit großer Sorge, was nun wohl nach seinem Tode aus dem Jüngsten werden würde. So anstellig, flink und geschickt der ältere Bruder Ali war, so langsam, träge und träumerisch zeigte sich von jeher Ibrahim . . .
- Die Ahnen, Band 3: Die Brüder vom deutschen Hause ― Gustav Freytag [
MDZ]
Zum Inhalt
Die Kapitel 6 bis 8 erzählen Abenteuer während des Kreuzzugs Friedrichs II. in Palästina (1228/29)
- Mit Hassan beim Scheikh Ali ― P. v. E. [
MDZ]
Incipit
Ich hatte den Schakal in den Bergen des Mokattam gejagt und kehrte, von der Sonne durchglüht, nach Cairo zurück. »Was war das Resultat Ihrer Jagd?« »Haben Sie viel Wild gesehen?« »Lohnt es sich der Mühe, bei so erschlaffender Hitze Berg auf und ab zu laufen?« ― so drangen meine Bekannten in mich, als ich in den Garten meines heimathlichen Hôtel du Nile trat und die Flinte von der Schulter nahm, deren Last die ungeduldigen Frager lachend prüften. Ich kam ihnen, gering gesagt, thöricht vor . . .
- Um ein Haar. Aus dem Tagebuch eines Linienoffiziers von der chiwesischen Expedition. Dem Russischen nacherzählt von H. v. Lankenau ― [
MDZ]
Incipit
»Seine Exzellenz, der General läßt Sie zu sich rufen!« Das war nun, nach meinem persönlichen Dafürhalten, ganz und gar zur Unzeit. Denn für’s Erste war ich schon durch den soeben beendigten Marsch von vierzig Werst bedeutend ermüdet und hatte mich, nachdem ich die bleischweren Stiefel kaum abgeworfen, gemächlich der Länge nach auf meinem bunten turkmenischen »Giliam« (Teppich) ausgestreckt, »Keif« zu halten, hatte bereits die Hand ausgestreckt, ein Glas bernsteinfarbenen Thees . . . zu mir zu nehmen . . .

