Achmeds Heimkehr ― Stieglitz
Alys Tod ― Hensel
Am Meer. Idyll ― Fouqué
An Freimund Reimar, vulgo Friedrich Rückert ― Sperling
An Freimund Reimar [= Fr. Rückert], als ich den jüngsten Teil der Östlichen Rosen gelesen ― Anon.
Bathyany oder Bruderliebe und Vasallen-Treue ― Püchler
Blümchen aus dem Orient ― Klinger
Capudan Pascha ― Hensel
Dem Schach der Türken ― Hensel
Der Brand zu Konstantinopel ― Bube
Der geschundene Kadi. Ein persisches Mährchen ― J. Nürnberger
Der kranke Schach. Fragment einer größeren Dichtung ― J. Nürnberger
Der Mamelucken-Knabe ― Stieglitz
Der sterbende Abderrahman (Aus dem zehnten Jahrhundert nach arabischer Sage) ― Conz
Der Wein ― Hoheisel
Die Abassiden ― Zedlitz
Die Aegypter und der Meergott ― Anonym
Die Mamelucken ― Stieglitz
Die schöne Fatme ― Goetze
»Es lebt᾿ ein Schah im Palmenland« ― Nell von Nellenburg
Wiens Befreiung von den Türken. Den 14. Oktober im Jahre 1529 ― Püchler
Wunsch ― Manfred-Dräxler
Zemire ― Cirkel
Zyklen
- Aus dem Zyklus Türkenlieder ― Stieglitz
- Zoraïde. Romantisches Gedicht in drei Gesängen ― Stolterfoth
Übersetzungen
Das Mädchen von Scutari. Aus dem Serbischen ― Wesely
Der Giaur ― Aus dem Englischen ∣ Döring
Die Braut von Abydos ― Aus dem Englischen ∣ Nordenflycht
Die Braut von Abydos. Eine türkische Erzählung ― Aus dem Englischen ∣ Adrian
Zaide und Zaida (Aus der historia de la guerras civiles de Granada) ― Aus dem Spanischen ∣ Adrian
Kontexte
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- Abdallah oder: Wer die höchste Stufe erreicht hat, muß fallen (Eine persische Erzählung) ― [
MDZ]
Incipit
Janitscharenmusik und das Jauchzen des Volkes ertönten auf allen Straßen in Ispahan, der prachtvollen persischen Königsstadt, denn so eben zog Abdallah, der Weise genannt, Großvezier und Oberbefehlshaber der Truppen, durch die Thore der Stadt. Nach langen blutigen Kriegen, hatte er dem Lande die Ruhe, und dem Volke den Frieden wieder geschenkt. Auf einem herrlichen, prachtvoll geschmückten Perserrosse zog er an der Spitze der besten Truppen durch die Stadt . . .
- Alkasia. Circassische Novelle, aus dem Französischen von Lobesan Lebemann (= Joh. F. Mayer) ― [
MDZ]
Incipit
In Cirkassiens herrlichen Gefilden, über welche die Natur so reichlich das Füllhorn ihrer Gaben ausgegossen hat, bewohnte der Bey Muradin ein tiefes Thal im Norden des Kaukasus, welchen der Kuban mit seinen Wellen begränzt und befruchtet. Dieser Fürst, das Oberhaupt eines kriegerischen Völkerstammes, der seinen Launen zu Gesetzen, und seine Gewalt zu Beweisen stempelte, hatte sich vermittelst ungerechter Erpressungen . . . ungeheuere Reichthümer erworben . . .
- Anastasius. Reiseabenteuer eines Griechen in den letzten Jahrzehnden des vorigen Jahrhunderts. Von Thomas Hope. Nach dem Englischen bearbeitet von W. A. Lindlau ― Teile 3-5
Incipit Teil 5
Abdul Aziz hatte mir in Derajeh eine Wohnung angewiesen, wie sie für einen Gast von meinem Ansehen paßte. Bei schönem Wetter kam kein Regen hinein, und bei schlechtem konnte das Wasser ohne Hinderniß abfließen. Meine Speisen, die ich aus des Scheikh’s Küche erhielt, hatten wenigstens das Verdienst, daß sie nicht eben zur Unmäßigkeit verführen konnten . . . Die strengen Glaubenslehren des Wahabi erlaubten es nicht, mich mit Sängern und Tänzern zu unterhalten; aber man hätte glauben können, daß die Neugierigen von mir eine Unterhaltung erwartet hätten, so viele Menschen besuchten mich jeden Morgen . . .
- Der Alcazar von Sevilla ― Friedrich Wöhler [
ANNO] - Der kluge Pascha ― [
Śląska Biblioteka Cyfrowa]
Incipit
In den Gebürgen von Armenien zu Erzerum herrschte seit langen Jahren ein Pascha, eben so bekannt durch seinen kriegerischen Muth als durch seine Gerechtigkeitsliebe. Er hieß Achmed. Ein reicher Türk aus Konstantinopel strebte nach dieser Paschalik, weil er vielleicht nicht ohne Grund glaubte, an der Gränze von Persien und Hunderte von Meilen vom Hofe entfernt, Gelegenheiten in Fülle zu haben, seinen Gelddurst zu stillen. Seitdem Luxus, Ueppigkeit und Verschwendung bei den Großen des Reichs an die Stelle von Tapferkeit, Patriotismus und Heldenruhm getreten sind, ist in Konstantinopel durch Geld und Bestechung alles ins Werk zu richten . . .
- Die Araber bei Tours. Roman von A. Ugewild ― [
Hathi] - Die Perserin. Novelle von Leopold Schefer ― [
ANNO]
Incipit
Was die Liebe sey, haben die schönsten, von ihr vollsten, Gemüther am wenigsten ausgesprochen ― sie waren zu wirksam, zu selig durch sie. Was aber nicht Liebe sey, und was Liebe nicht sey, das nicht klar zu unterscheiden, ist eine Betäubung, welche bedauernswürdig Viele, ja die sonst am reichsten begabten Menschen elend macht, oder doch hindert, so glücklich zu seyn, wie auch sie es zu werden vermöchten. Die Liebe ist die unsichtbare Königin der Welt . . .
- Die Winzerfamilie ― August Werg [
Hathi]
Auszug S. 157
Nach einigen Tagen glücklicher Fahrt liefen wir in den Hafen von Rosette ein. Condamine, ich, die drei geretteten Türken nebst dem Juden und noch zwei griechische Handelsleute stiegen ans Land, das Schiff aber segelte weiter nach der Insel Cypern. Die Türken und der Jude waren unsre Begleiter nach Cahira, wohin wir zuerst unsern Weg nahmen . . .
- Die Zauberbrille (Eine orientalische Erzählung) (Aus dem Französischen übersetzt) ― [
ULB Münster]. Eine erste dt. Übertragung dieses Märchens, von Wilh. Adolf Lindau, erschien bereits 1812 (s. dort).
Incipit
Sultan Achmet regierte seit zehn Jahren über das große orientalische Reich; er besaß Tugenden: er war voll Muth, Biederkeit und Herzensgüte; man nannte ihn den guten Achmet. Dabei hatte er aber auch große Fehler; er war sehr zu Vorurtheilen geneigt; wen er liebte, liebte er unbegränzt; wen er nicht liebte, haßte er, und sein Haß, wie seine Liebe waren oft nur durch Launen begründet . . .
- Mährchen-Almanach auf das Jahr 1826, für Söhne und Töchter gebildeter Stände:
- Das Märchen vom falschen Prinzen ― Wilh. Hauff
- Die Errettung Fatmes ― Wilh. Hauff
- Die Geschichte von dem Gespensterschiff ― Wilh. Hauff
- Die Geschichte von dem kleinen Muck ― Wilh. Hauff
- Die Geschichte von der abgehauenen Hand ― Wilh. Hauff
- Die Geschichte von Kalif Storch ― Wilh. Hauff
- Die Karawane ― Wilh. Hauff
- Richard Löwenherz in Palästina. Erzählung von den Kreuzfahrern in zwei Bänden. Aus dem Englischen des Walter Scott von C. F. Michaelis ― [
Hathi Teil 1 ― Teil 2: Der Talisman] - Zaide und ihre Tochter. Ein Mährchen im Geiste der Tausend und Eine Nacht ― Ernst Woldemar [
ANNO]
Incipit
Eine Stunde vor Tage erwachte Dinarsade, und ermangelte nicht, zu thun, was Schwester Scheherasade ihr am vorigen Abend befohlen hatte. »Meine liebe Schwester, rief sie aus, wenn du nicht schläfst, so bitte ich dich, mir, bis der Tag anbricht, eins von den vielen Mährchen zu erzählen, die du weißt. Ach! es ist vielleicht das Leztemal, daß ich dieses Vergnügen habe.«

- Die Höhle auf Lampedusa. Original-Trauerspiel in einem Akt ― Nicolaus Bärmann, UA Hamburg, November 1825, gedruckt 1838
Schauplatz
Die Scene ist auf der unbewohnten Insel Lampedusa, südlich von Malta
Personen
Der Kapitän einer französischen Fregatte / Clotilde de Lormeuil / Eugen, ihr Sohn / Adele, ihre Tochter / Hussein, tunesischer Corsarenhauptmann / Muley / Ein Eremit

- Der Kreuzfahrer in Egypten. Ein heroisches Drama in zwei Aufzügen. Die Musik ist von Herrn Meyerbeer ― UA München, Juni 1825 [
MDZ]
Schauplatz
Die Handlung geht vor in Damietta
Personen
Aladin, Sultan von Damietta / Palmide, seine Tochter / Osmin, Vezier / Alma, Vertraute der Palmida [!] / Mirva, ein Kind von fünf Jahren / Adrian von Montfort, Großmeister des Rhodiser-Ordens / Felicia, seine Verwandte, in männlicher Kleidung / Armand von Orville, Rhodiserritter, unter dem Namen: Emireno / Chor von egyptischen Emirs, Imans, Volk
- Giaffar und Zaide, Oper in drei Aufzügen, nach dem Französischen des Pixerecourt. Musik vom Musikdirector Eule ― Carl D. Eule, UA Hamburg, März 1825 [
Theaterzettel Hamburg] [
LOC]
Schauplatz
Die Handlung ist in den zwei ersten Acten in Bagdad, und im dritten in den Ruinen Babylons
Personen
Harun al Raschid, Calife von Bagdad / Hassan, sein Sohn / Zaide, seine Schwester / Giaffar, der Barmecide, Großvezier / Nair, sein Söhnchen / Raymund, ein Deutscher / Isuff, Oberaufseher des Pallastes / Abulcasem, Oberanführer / Agib, ein alter Araber / Odalisken, Soldaten, Sclaven, Schwarze Stumme, Beduinen, Volk

