Agan und Ibrahim (zweite, überarbeitete Fassung) ― Conz
Der Felsen der Liebenden. Nach Florian ― Contessa
Der Kalif Moawia [neue Fassung] ― Conz
Der Muselmann ― Kalckreuth
Der Schach und der Tyger ― Schütt
Der stolze Engel. Nach dem Koran ― Lappe
Ferdusi ― Schumacher
Haroun-Al Raschid ― Passy
Ibrahim und der Gastfreund [zweite, überarbeitete Fassung] ― Conz
Sachsentreue oder Kurfürst Moriz von Sachsen und sein Leibdiener Sebastian von Reibisch ― Hohlfeldt
Saladdin. Romantisches Gedicht in vier Gesängen ― Teuscher
Selma ― Silbert
Sprosser und Rose (Bulbul und Gül der Perser) ― Arthur vom Nordstern
Zyklen
Die Freunde ― Pichler
Übersetzungen
Das Paradies und die Peri ― Aus dem Englischen ∣ Breuer
Der Gauer. Bruchstück einer Türkischen Erzählung ― Aus dem Englischen ∣ Anon.
Die Braut von Abydos. Eine türkische Erzählung ― Aus dem Englischen ∣ Adrian
Harems-Lieder aus Lalla Rookh ― Aus dem Englischen ∣ Breuer
Nurmahalʼs Lied ― Aus dem Englischen ∣ Breuer
Kontexte

- Der Leibpfeifer des Großherrn (Eine Erzählung von Carl Sebald) ― [
ANNO]
Incipit
In den Geschichtsjahrbüchern des zwanzigsten Jahrhunderts wird, wenn anders Scheherazade mich recht berichtet hat, folgendes zu lesen seyn: Ali Murad saß auf dem Throne der Kalifen. Ein löblicher, wackerer Herr; der Guten Schutz, der Bösen Schrecken; von seinem Volke geliebt, vom Auslande geachtet. Schade nur, daß so viel glänzende Eigenschaften durch eine einzige Schwachheit verdunkelt wurden: er konnte die Musik nicht leiden . . .
- Der Pascha von Buda (Größten Theils wahre Geschichte) ― H. Zschokke
Incipit
An einem tiefen Thale und hohen Felsen liegt im schweizerischen Canton Waadt ein altes, kleines, doch wohlgebautes Städtlein, mit einem freyherrlichen Schlosse geziert. Das Städtlein heißt La Sarraz. Hier lebt ein gutmüthiges, frohes Völkchen . . .
- Der Seide und seine Tochter (Eine orientalische Erzählung) ― Allwin
Incipit
In den öden Sandwüsten, welche das zu den Römerzeiten unter dem Nahmen Oea bekannte und dicht am Meeres-Ufer liegende Tripoli umgeben, ragen in der Ferne zwey der herrlichsten Moscheen empor. Blühende Baumgruppen, ein höchst seltener Anblick in den heißen Steppen, wo das Auge nur ein weites Sandmeer erblickt, umgeben sie. Ringsum gehört das Land den Mauren und Beduinen . . .
- Die Täuschung ― Carl Lappe [
ANNO]
Incipit
Im fernen Asien hat sich eine rührende Geschichte zugetragen, welche gefühlvollen Herzen vorzuenthalten ich nicht gesonnen seyn kann . . . Ferrabad war ein edler ritterlicher Jüngling, ritterlich in vollem Sinne, wenn die gebildetsten körperlichen und geistigen Anlagen auch in Asien den Ritter machen können. Er tummelte sein schnaubendes Roß unermüdlich auf den Schlachtfeldern und führte Wunder der Tapferkeit aus . . .
- Geschichten der Morgenländer ― In vier Kapiteln, Joh. J. Polt [
Národní knihovna ČR]
Incipit
I. »Honain,« sagte eines Tages der Kalife Mutewekul, zu seinem christlichen Arzte, »ich habe einen Feind, den ich ohne Aufsehen zu erregen, aus dieser Welt ins Paradies befördern will. Bereite mir ein feines Gift, und seh‘ Dich wohl vor, daß es seine Wirkung mache . . .«
II. Sämundi, der zweyte Sohn des Königs von Persien, gab in seiner Jugend viele Beweise eines herrschsüchtigen Charakters. Sein Vater befürchtete, daß er einst den Kronerben verdrängen könnte, und verbannte ihm um eines geringen Anlasses wegen, aus seinen Staaten. Der junge Mann war anfangs sehr betrübt . . .
III. Zu Kahira lebte ein Kaufmann, der hübschen Frauen gar hold war, und so leicht kein Liebesabentheuer von der Hand wieß. Eines Tages angelte er eine schöne Frau auf der Straße, und führte sie in sein Haus; aber kaum hatte er sie daselbst in Sicherheit gebracht, als er selbst von einem unerbittlichen Gläubiger ins Gefängniß geschleppt wurde . . .
IV. Mulny, der Statthalte von Balsoro [!], gab seinem Sklaven Sadi für treu geleistete Dienste die Freiheit. Er schenkte ihm ein Schiff und 10000 Golddrachmen, womit er sein Glück als Handelsmann in fremden Landen versuchen sollte. Sadi segelte mit dem geschenkten Schiffe, Bathmendi (Glück) benannt, durch den Persischen Meerbusen, nach der Insel Ceylon . . .

- Aladin, oder: Das Nothwendige. Ein Singspiel in einem Aufzuge, nach einem Mährchen des Sarrazin, von I. F. Castelli ― Musik von Adalbert Gyrowetz, UA Wien, Februar 1819 [
Theaterzettel Wien]
Personen
Der Kaliph Harun al Raschid / Giaffar, sein Vessir / Aladin / Azelie / Gefolge des Kalifen, Sklaven und Sklavinnen

