Bezauberung. Sonnett ― Blumenhagen
Das Testament ― Pfeffel
Der Derwisch und der Chan ― Pfeffel
Ritter Wilhelm und sein Roß. Ballade ― Brachmann
Zyklen
- Gedichte aus dem Orient im Orient gedichtet [I-III]
― Seetzen
Gedichte im Orient gedichtet [IV-VI] ― Seetzen
Kontexte

- Der Derwisch in der Moschee zur Nachtzeit. Eine Anekdote ― [
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Incipit
Unter der großen Menge von Muselmännern, die es für ihre Pflicht halten, tagtäglich die Gotteshäuser zu besuchen, giebt es auch manche, die, um sich einen besondern Ruf von Heiligkeit zu erwerben, sich nicht damit begnügen, zur Tageszeit ihr Gebet häufig in den Moscheen zu verrichten, sondern auch wohl die ganze Nacht in diesen Gebäuden zubringen . . .
- Die Wunderlampe. Ein Mährchen aus tausend und Einer Nacht ― Friedrich Christoph Weisser
Incipit
Man muß gestehen, die liebenswürdige und kluge Scheherazade, der wir die schönen Mährchen in tausend und Einer Nacht verdanken, ist eine vortreffliche Erzählerinn ― für einen Sultan. Da aber bekanntlich das Publikum nicht aus lauter Sultanen besteht; so hoffe ich, die Manen meiner geistreichen Vorgängerinn nicht zu beleidigen, wenn ich einen Versuch mache, durch die höchst anmuthige Geschichte der Wunderlampe die Herrn und Damen, von denen ich gelesen zu werden wünsche, auf eine von der ihrigen etwas verschiedene Manier einzuschläfern.
- Seeliger Tod zweier Liebenden. Eine türkische Erzählung ― [
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Incipit
In einer der schönsten Gegenden von Klein-Asien bewohnte der ehrwürdige Hamid ein kleines Landgut, welches recht eigentlich dazu gemacht schien, die aus dem Wirbel der Welt entronnenen Menschen an ihren ersten Beruf, der Natur und dem weisen Vergnügen zu leben, zu erinnern. Dieser Hamid war unter dem grausamen Sultan Selim Leskerkadi oder Oberrichter gewesen. Hamid war ein Mann von Ehre und Gewissen, und mehr braucht es nicht, um einem Tyrannen zu mißfallen . . .

- Die Eroberung von Jerusalem. Ein historisches Drama in drey Aufzügen nach Cronegk und dem Französischen des Demieur von Matthäus Stegmayer. Mit Musik begleitet von Quaisin ― UA Wien, 1805. Späterer Druck: [
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Schauplatz
Die Handlung spielt in Jerusalem
Personen (Auswahl)
Gottfried von Bouillon, Herzog von Lothringen / Ritter Stamhofen, untergeordneter Anführer / Saladin, König von Jerusalem / Achmet, Omar: Anführer des Saracenen / Theophron, Omars Vater / Mehmed Benky, Oberiman [!] / Almanzor, Mustapha: Imane [!] / Zenide, Prinzessin aus Persien / Abdalah, Anführer der Perser
- Khosru, Schach von Persien. Prolog zu dem morgenländischen Märchen: Parisade und Brahman ― Friedr. Rochlitz, nicht aufgeführt [
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Personen (Auswahl)
Khosru, Schach von Persien / Harun, Befehlshaber der Garden / Hebed, Landmann / Yanta, Schwester der Sultanin / Mona, ihre Sklavin / Zulma, Hebeds Weib
- Parisade und Brahman oder die Zwillinge, ein morgenländisches Märchen in vier Akten ― Friedr. Rochlitz, nicht aufgeführt [
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Personen (Auswahl)
Khosru, Schach von Persien / Minora, seine verstoßene Gemalin / Yanta, deren Schwester / Parisade, Brahman: Zwillingsgeschwister / Amira, heilige Pilgerin / Ein alter Derwisch / Zade, Minora’s Sklavin
- Udohla in zwei Acten ― Tian [= Karoline von Günderrode] [
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Schauplatz
Akt I: Zimmer im Pallast zu Delhi / Akt II: Garten
Personen
Der Sultan der Mongolen in Hindostan / Mangu, Groß-Vezier / Sino, Udohla: Hindus (am Hofe des Sultans) / Ein Derwisch / Nerissa, im Harem des Sultans / Elpa, Aufseherin der Frauen des Sultans

