Der Abend in Ployest (Aus den Bruchstücken einer Reise nach dem Orient) ― Anon.
Der Franke in Egypten ― Günderrode
Der Sieger Mahmud ― Anon.
Die Hora. Konstantinopel. Januar 1803 ― Seetzen
Die Wohnung des Glücks ― Gittermann
Firdusi an seine Geliebte ― Pp.
Mahomets Traum in der Wüste ― Günderrode
Schwermuth. Konstantinopel. Febr. 1803 ― Seetzen
Yesid’s Klage ― Anon.
Übersetzung
Der grüne Strom. Romanze. Aus dem Spanischen ― Aus dem Spanischen Hitzig
Kontexte

- Almanzor. Eine Novelle ― Contessa. Neue Auflage 1808: [
Hathi]
Incipit
Es war eine schöne heitre Sommernacht, wie sie nur der milde Himmel Spaniens giebt; der Morgen begann eben seine ersten dämmernden Stralen über den stillen Erdkreis zu verbreiten: als Don Manuel, in seinen Mantel gehüllt, ein kleines verborgenes Gartenpförtchen öffnete, und im Heraustreten mit einem Dolchstoß empfangen wurde. . . .
- Nasruddin Hoja [= Tamerlan. Eine orientalische Anekdote] ― X. [
Národní knihovna ČR]
Incipit
Für eine der ausgezeichnetsten Huldigungen, die jemals ein Gelehrter von einem Fürsten empfangen, halten türkische Geschichtschreiber Tamerlans Betragen gegen Nasruddin Hoja. Mitten im Laufe seiner Siege, so erzählen sie, hielt der furchtbare Eroberer Asiens inne, . . . lagerte er sich vor Jenishehir, um durch drei Tage den berühmten Nasruddin zu hören . . .
- Scheich Daher und seine Söhne ― [
MDZ]
Incipit
Scheich Daher hatte drei Söhne, denen er drei verschiedene Unter-Gouvernements übergeben hatte. Der jüngste von ihnen, ein munterer, junger Mann, überredete den mittleren Bruder, sich mit ihm von seinem Vater unabhängig zu machen. Sie zogen also mit ihren Leuten vor Akko . . .
- Zwei morgenländische Anecdoten ― [
MDZ]
Incipit (1)
Kerim Chan, ein Kurde von Nation, der sich nach dem Tode Nadir-Schahs der Oberherrschaft über den größten Theil des persischen Reiches bemächtigt hatte, sah sich gezwungen, nach einer verlornen Schlacht die Flucht zu ergreifen. Er war im Getümmel von den Seinigen getrennt worden, und befand sich ganz allein . . .
Incipit (2)
In Nischabur, der Hauptstadt von Chorasan, lebte ein gewisser Mahmud Warak, der eine sehr schöne Sclavinn hatte: sie war eben so liebenswürdig als reitzend, und sang und spielte so, daß alle, die sie sahen und hörten, von ihr bezaubert wurden. Muhammed, der Sohn Tahers, Beherrscher von Chorasan, hörte gleichfalls so viel Schönes von ihr, daß er sich, ohne sie noch gesehen zu haben, sterblich in sie verliebte . . .

- Die Karavane von Cairo. Eine Oper in 3 Aufzügen, frey nach dem Französischen von Franz Xaver Huber. Die Musik ist von Herrn Gretry mit einigen eingelegten Arien ― Wien, ab Oktober 1804 [
Theaterzettel Wien 1805]
Personen (Auswahl)
Der Pascha / Dallheim, Kommandant einer Flotille / Kronhelm, Offizier / Zelime, eine Indianerin / Almaide, Favoritin des Pascha / Zwey Odalisken / Tamorin, Aufseher im Serail / Osmin, ein Haremswächter

