Blick auf die Gebirge aus den Steppen von Kozlow ― Aus dem Polnischen ∣ Maercker
Die Djinns ― Aus dem Französischen ∣ Wolff
Die Romanze von Alhama ― Aus dem Spanischen ∣ Kurz
Hatyrdach ― Aus dem Polnischen ∣ Maercker
Kriegsruf des Mufti ― Aus dem Französischen ∣ Wolff
Tochter vom zaub’rischen Osten ― Aus dem Französischen ∣ Schwab
Türkischer Marsch ― Aus dem Französischen ∣ Wolff
Kontexte
Die Blume von Granada. Ein historisch-romantisches Gemälde aus dem fünfzehnten Jahrhunderte ― 2 Teile, Moriz Reichenbach [Hathi Teil 1 ― Teil 2]
Die Eroberung Sicilien’s durch die Araber. Historische Novelle ― L(udwig) von Alvensleben [MDZ]
INCIPIT. In einem kleinen Dorfe der Südwestküste Siciliens saßen in der Kühle des Abends nach einem drückend heißen Tage die älteren Bewohner beisammen unter dem schattigen Dache bejahrter Feigen- und Pinienbäume, während die jüngeren, nicht erschöpft durch des Tages Mühe und Arbeit, auf einem unfern gelegenen Rasenplatze sich durch allerhand Spiele ergötzten . . . »Die Araber! ― die Araber!« rief er mit Aufbietung seines ganzen Athems. ― »Eine zahlreiche Flotte ist nicht mehr fern von unserer Küste, und spätestens in einer Stunde müssen sie landen« . . .
Eine Nacht unter den Beduinen ― (Das Ausland) Wiederabdruck im selben Jahr: [ANNO]
INCIPIT. Wer die Steppen der Barbarei zur heißen Jahreszeit durchreist hat, der kennt die Qual des dortigen Südwindes, dessen brennender Hauch eine so zerstörende Wirkung auf alle lebenden Wesen übt. Dieses fürchterliche Phänomen hält öfters mehrere Tage an, der Horizont bedeckt sich dann mit Wolken oder einem röthlichen Nebel, und während dieser zur Sommerzeit von selbst wieder vergeht und verschwindet, folgen dagegen im Frühjahre gewöhnlich die heftigsten Ungewitter, wobei im rasendsten Kampfe der Elemente die Atmosphäre sich ihrer giftschwangeren Dünste entleert. Ein solches Ungewitter hatte uns einmal südlich von Blida überfallen . . .
Erzählungen eines Pascha. Von Captain Marryat. Aus dem Englischen von C. Richard ― 3 Teile [Hathi Teil 3]
Fuchsfang. Novelle von Alphons Royer. Uebersetzt von Bernd von Guseck
INCIPIT. Herrlich, mit nichts vergleichbar, ist ein Sommerabend am Bosphorus. Man muß ihn unter den Cypressen genießen, welche die Höhen, auf denen sich prachtvoll die Vorstadt Pera gelagert hat, krönen. Auf dem Gipfel des Hügels, wo ihre bunten Häuser verstreut sind, unfern dem englischen Consulate, sehr ihr Gruppen von grünen, mächtigen Cypressen ragen. Seit Jahrhunderten nähren sich diese Bäume vom Marke eines schweren Erdreichs, befruchtet durch die Leichen, welche ihm Pest, Typhus und ansteckender Fieber täglich als Tribut zuführen . . .
Türkisches Glück (Genrebild). Vom Freiherrn von Biedenfeld ― [MDZ]
INCIPIT. Dumpfer Schrecken lag über allen Hunderttausenden von Konstantinopel. In den Quartieren der fränkischen Botschafter war es um so lebhafter, aber aus sehr verschiedenen Gründen. Herr von Italinsky und Herr von Stürmer waren besorgt, jede allenfallsige unangenehme Folge der gräßlichen Niederlage bei Austerlitz von dieser Seite abzuwenden . . . Die Türken hatten einen Zahn auf den großen Kapitän noch von dem Feldzug bei den Pyramiden her . . .
Lange Verserzählung über die tragische Liebe eines Russen und einer Griechin, die aus türkischer Sklaverei befreit wird. Er wird beim Kampf mit dem Türken Hassan verwundet, sie heilt ihn auf Kosten des eigenen Lebens.