▼Zyklen | ▼Übersetzungen
Alfonsoʼs Schlacht mit den Mauren. Eine Romanze (Aus einem ungedruckten Trauerspiel) ― Friedrich
Ali᾿s Lehren ― Mahlmann
d᾿Alemcourt. Romanze ― Brachmann
Des Cids Zuruf ― Anon.
Zaide ― Kind
Zyklen
- Orientalische Gedichte [Gesamttext als PDF
] ― Seetzen
Übersetzungen
Die Eroberung von Alhama durch die Christen ― Aus dem Spanischen ∣ Rottmanner
König Don Juan I. befragt den Mohren Abenamar über die Prachtgebäude von Granada. Romanze aus dem Spanischen ― Rottmanner
Kriegs-Gesang der Griechen, die in Aegypten für die Sache der Freyheit fochten ― Aus dem Französischen ∣ Anon.
Kontexte

- Abu-Giafar-Almanzor, oder: Wie man die Menschen beurtheilen muß. Eine Orientalische Erzählung. (Aus den Archives litéraires) ― Kuhn [
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Incipit
Fana Kosru, mit dem Beinamen Adhat-Eddulat, war einer der größten Männer, die der Orient hervorgebracht hat. Ein tapferer Krieger, ein edler und großmüthiger Eroberer und ein kluger Staatsmann, vereinigte er fast alle Talente und Tugenden, die dem Namen eines Fürsten Unsterblichkeit verleihen . . .
- Der Fels der Liebenden ― L. [
ANNO]
Incipit
Zur Zeit da die Mauren noch im südlichen Spanien herrschten, lebte ein Christenjüngling als Sklave in Granada. Durch Treue und Ordnung hatte er sich empfohlen und ward zu manchem Dienst gebraucht, wo seines Herrn blühende Tochter ihn beobachten konnte. Was anfangs vielleicht nur mädchenhafte Neugier war, verwandelte sich bald in süßeres Verlangen . . .
- Der Kalif und Zoroine. Eine orientalische Erzählung ― Fr. Haug (?) [
ANNO]
Incipit
Es gab einmal ein schönes verständiges Mädchen im Morgenlande. Ihre Schönheit bezauberte den Kalifen. Der Kalif ging an Reichthum und Macht Allen vor; aber Zoroinens Verstand achtete weder seiner Gewalt noch seiner Schätze, und zwang ihm Ehrfurcht ab, denn der Reiche und Mächtige trug ein so gutes Herz im Busen, daß er den Widerstand eines unschuldigen Mädchens gelassen duldete, und wider seine Gewohnheit bescheiden wurde . . .
- Der Lehrer des Fürsten ― Chr. Niemeyer [
MDZ]
Incipit
Als Hakem, der Thronerbe eines mächtigen Sultans im Orient, funfzehn Jahre alt geworden war, gab der Vater ihm einen weisen Derwisch zum Lehrer und Begleiter. Der Prinz, ein lebhafter Jüngling, liebte werde das anhaltende Nachdenken, noch die ernsthaften Reden. Deshalb bediente sich der Derwisch, um seinen Zögling unvermerkt und allgemach an die erhabene Beschäftigung des Denkens zu gewöhnen, weniger Worte, aber voll lebendiger Kraft . . .
- Geschichte einer Drusen-Familie ― Johannes Fr. v. Dalberg [
MDZ]
Incipit
Zu Zahle, im Lande der Drusen, lebte Cheikelben, ein angesehener Mann, im Streit und als Schiedsrichter der erste, beliebt unter seinem Stamme, von Fremden häufig besucht, denn keiner übte mehr Gastfreundschaft aus. Jede Gabe allein genossen, schien ihm verlohren; Gott, sagte er, ließ mich reich werden, um Andere zu beglücken . . .
Incipit
Ein armer Derwisch sprach den Günstling eines Sultans um ein Almosen an. Der Günstling aber warf mit einem Stein nach dem Armen. Der Derwisch hob den Stein auf und verwahrte ihn mit dem Vorsatze, früher oder später davon gegen den Günstling Gebrauch zu machen . . .

- Aladdin oder die Wunderlampe. Ein dramatisches Gedicht in zwei Spielen ― Adam Oehlenschläger [
MDZ]. Neue verbesserte Auflage 1820: [
Archive]

- Kalaf. Eine Oper in drey Aufzügen nach dem Französischen, von Treitschke ― Musik von Nicolas-Marie Dalayrac, dt. UA Wien, August 1808 [
LOC]
Schauplatz
Die Handlung spielt zu Thibul, Lust-Ort des Groß-Calao, nahe bey Singan, der Hauptstadt von Chensi
Personen (Auswahl)
Hircan, Groß-Colao, Statthalter der Provinz Chensi / Tazhin, Ceremonienmeister / Zalida, eine junge Waise / Kalaf, mit dem Zunahmen der Starke, Wächter des Parks zu Thibul / Kaleb, Aufseher der Sklaven des Statthalters / Hassan, Elim, Masud, Kosru, Timur, Azem: Tartaren

